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Einleitende Worte
Hast du schon einmal in einer Vorstellung im Theater gesessen und dich gefragt, was eigentlich hinter der Bühne passiert?
Wo ziehen sich die Darsteller ihre Kostüme an und wie entstehen die eigentlich? Wer schminkt die Darsteller und wer bastelt die Requisiten, die Dinge die die Schauspieler auf der Bühne benötigen?
Oft wird auf der Bühne auch getanzt. Wer überlegt sich die Tänze und übt sie ein? Und wie werden eigentlich die Szenen einstudiert?
Und woher stammt überhaupt die Geschichte, die die Darsteller spielen?
Hier hast du die Chance hinter die Kulissen von ?Die Rote Zora? zu schauen!



?Die Rote Zora" ist ein Buch von Kurt Held. Informationen über den Autor und sein Buch findest du hier:
- Links: Steckbrief, Frei nach Kurt Held, Über das Buch
Um die Geschichte eines Buches auf die Bühne zu bringen, muss man es natürlich umschreiben. Oliver Zahn und Sophie Stürmer haben über die Geschichte von Zora ein Musical geschrieben, das vom 13.-15.7.2012 in der Bachgauhalle in Großostheim uraufgeführt wurde.
Hier findest du einen kurzen Überblick, was alles nötig ist um von der ursprünglichen Idee zur entgültigen Aufführung zu gelangen:
Von der Idee zur Aufführung

Genauere Informationen über die Produktion von den Proben bis zu den Aufführungen findest du hier:
-Links: Orgateam
und auf der offiziellen Internetseite: www.rotezora-musical.de . Dort gibt es auch jede Menge Rätselspass und mehr über Zora und ihre Bande
Von der Idee bis zur Aufführung
Vor etwa einem halben Jahr wurde in der Bachgauhalle in Großostheim das Musical ?Die Rote Zora" aufgeführt.

Doch wie kam es eigentlich dazu?

Oliver Zahn stieß während der Vorbereitung zum Musical "Die Götter sind nicht fair Mann" des großen Songshine-Chores auf den Trailer der alten Fernsehserie über Zora und ihre Bande der Uskoken. Er begann die Ursprungsversion der ersten Szene sowie das "Uskokenlied" und das Musikstück "Ich bin allein auf dieser Welt"
zu schreiben. Sophie Stürmer bekam Wind von seiner Idee und fragte nach einem Treffen des Göttermusicalteams, in dem sie mitwirkte, ob sie denn in das Projekt mit einsteigen dürfe. Nachdem Oliver zugesagt hatte, begann sie den Roman "Die Rote Zora und ihre Bande" von Kurt Held zu lesen und für sich soweit zusammenzufassen, dass die Grundlage für das Schreiben der Szenen gelegt war.

Bei den folgenden Treffen entstanden in gemeinsamer Arbeit insgesamt elf Szenen und fünfzehn Lieder. Nun wurde beschlossen, dass man erstens ein Ensemble und zweitenszur Bewältigung der vielen anfallenden Aufgaben ein Organisationsteam benötigt. Beides kein Problem. Das 70-köpfige Ensemble setzt sich aus Olivers beiden Kinderchören, den Tönchen und den Schülern der Musical-AG, der Pflaumheimer Grundschule zusammen.
Gemeinsam mit der Volksschule entstand schon 2009 das Musical "Die Blaue Flöte" und auch für dieses Projekt war man froh neben den Schulkindern die beiden engagierten Lehrerinnen Frau Hahn-Englert und Frau Schwarz mit im Boot zu haben.

Nachdem alle Mitwirkenden gefunden waren, ging es an die Rollenverteilung. Ein schwieriges Unterfangen! An einem Wochenende im Januar luden die Organisatoren alle Kinder, die eine Rolle spielen oder ein Solo singen wollten zum Casting ein. So weit, so gut! Anschließend hieß es 40 Rollen doppelt zu besetzen. Viele Aspekte mussten dabei beachtet werden: Wie gut sind die gesanglichen und schauspielerischen Fähigkeiten, kann man mit dem Kind Text lernen. Wie groß wird das Lampenfieber sein?
Selbstverständlich konnten wir es nicht jedem Kind recht machen: Die Lieblingsrolle der Mädchen: Zlata, war eben nur 2 x zu besetzen.
Nach langen Diskussionen stand die Besetzung. Die Proben wurden von den Montags- und Mittwochsstunden auf einige Samstage ausgeweitet. Schließlich ging es zum Probenmarathon in die Jugendherberge von Burg Rothenfels. Dort wurde ein Wochenende lang hart gearbeitet, viel gelacht und gemeinsame (Frei-) Zeit genossen. Die Kinder hatten Einzelproben für Choreographie, Sologesang und Schauspiel. Anschließend probte man die großen Szenen in denen das gesamte Ensemble auf der Bühne steht. Diese Proben stellten sich als die anstrengensten heraus, da es sehr schwierig ist, bei 70 Kindern gleichzeit die Konzentration und Disziplin zu halten und dabei Einzel- und Gruppenanweisungen zu geben.

Neben den Proben gab es auchfür die Organisatoren reichlich Arbeit: Bühnenaufbauten-,
Requisiten- und Kostümlisten mussten geschrieben und ihr Inhalt beschafft werden. Die Noten für das achtköpfige Orchester und die Kinder geschrieben werden. Playbacks zum Proben erstellt werden. Des weiteren der Ablauf für Probentage, Probenwochenenden, zwei Elternabende, der Kartenvorverkauf, die finalen Proben und die Aufführungen selbst, all das musste geplant werden.
Das letzendlich alles so gut geklappt hat verdanken wir sehr, sehr vielen freiwillig engagierten Menschen!