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Schulseelsorger am FDG
Falls Sie seelischen Beistand benötigen, wenden Sie sich am besten an Herrn Pürckhauer, der an dieser Schule als Schulseelsorger tätig ist.
Weitere Informationen finden sie hier: Schulseelsorger.pdf
Das Krisenteam am FDG
Das Krisenteam will dir weiterhelfen, wenn du dich in einer schwierigen Lebenssituation befindest.
Mehr Informationen findest du hier:Das Krisenteam am FDG
Konfessionsübergreifende Aktionen
Im Religionsunterricht beider Konfessionen ist es uns Religionslehrern/innen wichtig, die Schüler über das christliche Leben in Vergangenheit und Gegenwart, die Bibel, die Kirche, ökumenischen Fragen sowie über außerchristliche Lebensentwürfe zu informieren. Dabei gehen wir auf die Lebens- und Sinnfragen der Schüler ein und versuchen sie mit der Wirklichkeit Gottes in Verbindung zu bringen. Ebenso üben wir die Achtung Andersdenkender ein und zeigen Wege des Glaubens auf.
Neben dem regulären Unterricht der jeweiligen Konfession bieten wir zur Zeit weitere, meist gemeinsame Aktionen an z.B.:
  1. Mitarbeit bei Keks (Konflikte erkennen, Konflikte schlichten), Streitschlichter
  2. Mitwirkung im Krisenteam am FDG
  3. Ökumenische Gottesdienste, Meditationen in der Advents- und Passionszeit
  4. Begegnung mit dem Islam (Moscheebesuch) und dem Judentum (Synagoge, Begegnung mit jüdischen Jugendlichen ? Likrat)
  5. Soziale Projekttage
  6. Jung schreibt Alt
  7. Weihnachtspostkartenaktion: Schüler und Schülerinnen entsenden deutschen Soldaten Weihnachtsgrüße in Krisengebiete
  8. Fahrt nach Taizé
  9. Aktionen für unsere Partnerschulen in Tansania
Rainer Pürckhauer (OStR)
Monika Sauer (OStRin)
Grundwissen
Das Grundwissen im Fach Religion finden Sie hier.
Taizé
Wir befinden uns im Jahr 2011...

...die ganze Welt ist von Stress und Hektik geprägt? Die ganze Welt? Nein! Eine von gläubigen Brüdern geführte Gemeinschaft ermöglicht es 50 Aschaffenburgerinnen und Aschaffenburgern und 4000 weiteren alltagsgeplagten Jugendlichen und Erwachsenen den (Alltags-) Stress hinter sich zu lassen.
Doch zunächst ein Blick zurück.
Alles beginnt mit einer Anmeldung, die für so manchen abschreckend wirkt: religiöse Gemeinschaft? 3 mal täglich Gebet? Bibeleinführung? Was zum Teufel ist das?
Doch dies hört sich schlimmer an, als es in Wirklichkeit ist.
Die ?Besinnungsreise? ☺ beginnt am Mittwochmorgen vor dem Friedrich-Dessauer-Gymnasium.
8 Stunden Fahrt liegen vor uns, doch es sollen während der gesamten Reise keine Anzeichen von Langeweile aufkommen. Schließlich muss man sich unter den knapp 50 Teilnehmern erst bekannt machen. Angekommen in Taizé, geht es nach einer kurzen Einführung über den Tagesablauf und das Leben in der Gemeinschaft direkt zur Essensausgabe. Dort wartet die erste Herausforderung auf uns, nämlich der Kampf mit den anderen 4000 Jugendlichen um das Essen. Einfach, zweckmäßig aber völlig ausreichend.
Danach zur nächsten, für manche die größte Herausforderung: das Zeltaufbauen. Im anschließenden Abendgebet werden die zu Beginn bestehenden Bedenken aus der Welt geschafft. Es handelt sich nicht um den üblichen, teils trockenen Gottesdienst, den wir von zu hause gewohnt sind. Er ist geprägt von leicht eingängigen Gesängen, welche jeden in eine meditativ-entspannte Stimmung versetzt. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil ist eine zehn minütige Stille, in der jedem selbst überlassen ist, welchen Gedanken er nachgeht. Wenn die Brüder die Kirche verlassen endet zwar der Gottesdienst, nicht aber der gemeinschaftliche Gesang, welcher durch einen Großteil der Anwesenden, meist bis spät in die Nacht weitergeführt wird.
Nicht nur in der Stille wird zum Nachdenken angeregt, sondern auch in Gesprächsgruppen mit anderen Jugendlichen und den Brüdern. Hier werden vorher festgelegte Bibeltexte vorgestellt und später in Kleingruppen aufgearbeitet.
Doch das Zusammentreffen mit den anderen Jugendlichen findet nicht nur im Sinne von Gesprächsgruppen und Diskussionen statt, sondern auch im geselligen Beisammensein am Oyak, einer Art Kiosk, wo gesungen, gespielt und der ein oder andere Cidre getrunken wird. Um 23.30 Uhr werden schließlich auch am Oyak die Lichter ausgemacht und jeder muss, kontrolliert durch die Night Guards, in seinem Zelt verschwinden.

Fluchtversuche enden meist zugunsten der nächtlichen Ruhe: Widerstand zwecklos.
Nach einer teils kurzen Nacht, hat die nächste Patrouille ihren Auftritt: unsere Lehrer. Um Punkt 7.30 Uhr heißt es aufstehen.
Gestärkt und tiefenentspannt heißt es jedoch Abschiednehmen und unsere Gruppe macht sich wieder auf den Heimweg. Mit neuer Energie gewappnet treten wir nun dem Alltagsstress gestärkt entgegen.


Anna Becker, Jonas Wejda
Jung schreibt Alt
An Weihnachten nicht nur an sich, sondern auch an andere Menschen denken. Dies motivierte wieder Schüler der 5. und 6. Klassen im evangelischen Religionsunterricht, älteren Menschen in verschiedenen Seniorenheimen (St. Elisabeth, St. Franziskus) eine Kleinigkeit zu basteln und zu schreiben. Die Senioren freuten sich darüber, dass junge Menschen sie nicht vergessen. Bei einigen Schülern entwickelte sich daraus sogar eine Art Briefreundschaft über das Jahr hinweg.
Sexualpädagogischer Workshop
Liebe ? der Himmel auf Erden?(evangelisch)
Zwischen Öffentlichkeit und Intimität: Freundschaft, Liebe und Sexualität (katholisch)

So lauten die Themen im Lehrplan der 9. Klassen für den evangelischen und katholischen Religionsunterricht. Da der Religionsunterricht zu einer verantwortungsvollen Gestaltung von Liebe, Sexualität und Partnerschaft anleiten soll, konnten interessierte Schüler und Schülerinnen auf freiwilliger Basis an diesem Workshop teilnehmen. Er wurde von Mitarbeitern der Pro Familia Beratungsstelle Aschaffenburg durchgeführt und zwar ohne das Dabeisein von Lehrkräften, da es den Jugendlichen dann leichter fällt über diese Thema offen zu reden. Besonders gut gefallen hat den Schülern, dass sie offene Fragen stellen konnten und informative Erklärungen über ihren Körper und über Verhütung bekamen.
R. Pürckhauer