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Ein Ausflug in die Welt Büchners - der Deutschkurs Q 11/d1 besucht die Büchner-Ausstellung in Darmstadt
Ein Ausflug in die Welt Büchners - der Deutschkurs Q 11/d1 besucht die Büchner - Ausstellung in Darmstadt
Am 30. 01. 2014 besuchte der Deutschkurs Q 11/ d1 die Büchner-Ausstellung, die anlässlich des 200. Geburtstags des Dichters in Darmstadt gezeigt wurde. Das bot sich deswegen an, weil die Schüler sich entschieden hatten, Büchners Werk "Woyzeck" im Unterricht zu behandeln. Die Museumswärter waren allerdings nicht mit der Idee der Deutschlehrkraft einverstanden, die Klasse selbstständig durch die Schau zu führen. Vielmehr verpflichteten sie uns leider auf den Gebrauch von Audio-Guides, die auf Tastendruck Informationen zu den Exponaten in das Schülerhirn transportieren sollten. Das war zumindest der Plan. Viele Jugendliche fühlten sich aber durch die Fülle an abstrakten Inhalten zu Leben und Werk des früh verstorbenen Dichters etwas erschlagen. Also schlossen sich dann doch einige der Lehrerin an, um mit ihr gemeinsam die Exponate zu sichten und zu besprechen. Die Kuratoren machten deutlich, dass Büchner in einer Zeit des politischen Umbruchs gelebt hat. Karikaturen zeigten das Aufbegehren der Vormärzler gegen die Monarchen. Das Schicksal Büchners und seiner Freunde, die wegen ihres Strebens nach Demokratie bzw. ihres Aufbegehren gegen Missstände und Ungerechtigkeit unter staatlichen Repressionen zu leiden hatten, wurde ebenfalls thematisiert. Interessant fanden einige, dass sich auch in jüngerer Vergangenheit politische Aktivisten wie Rudi Dutschke auf Büchners Ausspruch "Friede den Hütten, Krieg den Palästen" bezogen haben. Schließlich wurden einzelne Werke Büchners anschaulich vorgestellt. Schnell wurde deutlich, dass Büchner mit Texten über den Friseur Woyzeck, der seine Lebensgefährtin ersticht, oder über den Dichter Lenz, der wahnsinnig wird, mit den Abgründen der menschlichen Seele beschäftigt. Der in diesem Zusammenhang an die Wand projizierte Ausspruch Paul Celans "Wer auf dem Kopf geht, der hat den Himmel unter sich"machte dann doch den einen oder anderen jugendlichen Besucher nachdenklich. Der "Literaturtag" endete mit einem vergnüglichen Bummel in der Innenstadt Darmstadts.

Exkursion des P-Seminars "Journalistisches Arbeiten"
Nur 40 Meldungen pro Stunde - ein ruhiger Tag bei Reuters
Oder: Wo 7 Sekunden gefeiert werden

Exkursion des P-Seminars "Journalistisches Arbeiten" am 11. Dezember 2013 zur Nachrichtenagentur Thomson Reuters in Frankfurt am Main

Nach längerer Planung und etwas schwieriger Terminsuche besuchte das P-Seminar "Journalistisches Arbeiten" unter Leitung von Frau Jäger am 11. Dezember 2013 Thomson Reuters, eine der weltweit führenden Nachrichtenagenturen, an deren Standort im Messeturm in Frankfurt am Main.

Der Zugang zum Messeturm wird streng überwacht und wir mussten zunächst die Security davon überzeugen, dass wir lediglich eine harmlose 15-köpfige Schülergruppe mit ihrer Lehrerin waren, um uns an der Rezeption überhaupt bei Thomson Reuters anmelden zu können.

Sodann, wohlbehalten im 18. Stock des Messeturms angekommen, wurden wir von Herrn Schütze empfangen, der uns durch die Redaktion führte und, zusammen mit Kollegen, die Arbeitsweise Thomson Reuters erläuterte sowie die Funktionen der einzelnen Redaktionsbereiche erklärte. An diversen Fallbeispielen demonstrierte er exemplarisch die Vorgehensweise der Agentur bei Auswahl der Meldungen und deren Gewichtung. In einem Selbstversuch konnten wir diverse Meldungen nach dem Grad ihrer Wichtigkeit sortieren, was sich für uns jedoch als sehr schwierig herausstellte.

Eine hübsche Anekdote, die uns Herr Schütze erzählte, verdeutlicht den Konkurrenzkampf unter den Nachrichtenagenturen. So konnte Thomson Reuters die Meldung der Leitzinssenkung sieben Sekunden vor Bloomberg vermelden, was von der ganzen Redaktion gefeiert wurde. Sieben Sekunden ...

Unsere Fragen wurden von Herrn Schütze ausführlich beantwortet und er bemühte sich, uns das schwierige Geschäft einer Wirtschaftsnachrichtenagentur näher zu bringen. An verschiedenen Beispielen demonstrierte er uns das tägliche Geschäft und meinte, dass es heute ein ruhiger Tag sei bei "nur 40 Meldungen in der letzten Stunde. Heute ist einfach nichts los."

Zum Abschluss unseres Besuchs schenkte Herr Schütze Frau Jäger noch einen tollen Jahreskalender, um ein Klassenzimmer zu verschönern. Unser Seminar hatte natürlich nicht daran gedacht, ein kleines Gastgeschenk zu kaufen. Wir werden dies aber nachholen.

Nach über 90 Minuten endete unser Besuch wieder bei der Security im Erdgeschoss, die uns überraschend anbot, mit dem gesamten Seminar in den 59. Stock des Messeturms zu fahren, um dort die beeindruckende Aussicht auf Frankfurt zu genießen. Allein dieses Erlebnis lohnte die Fahrt nach Frankfurt.

Als Resümee bleibt festzuhalten, dass sich die Arbeit bei der Organisation lohnte, die Exkursion erfolgreich war und den Seminarteilnehmern viel Freude machte. Auch für künftige P-Seminare im Bereich Journalismus und Medien ist es lohnenswert, eine solche Exkursion zu unternehmen.

Benedikt Kircher, Q12, P-Seminar "Journalistisches Arbeiten"
des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums




Lesewettbewerb der 6. Klassen: Nicht nur eine(r) kann gewinnen!
Am Montag, den 09. Dezember 2013 war es wieder einmal so weit: In der Bibliothek fand der jährliche Lesewettbewerb der 6. Jahrgangsstufe statt. Insgesamt gab es 6 Teilnehmer, die von ihren Klassen dazu auserwählt wurden, in der Endrunde zu lesen.
Als erste Aufgabe lasen die Kandidaten einen selbst ausgewählten Text. Als Zweites wurde ihnen einen Fremdtext vorgelegt. Dieser bestand aus Auszügen aus dem Buch ?Es ist ein Elch entsprungen? von Andreas Steinhöfel.
Als Jury fungierten die Schüler der 11. Klasse aus dem P-Seminar "Journalistisches Arbeiten". Die zu bewerteten Kriterien waren Lesetechnik, Textgestaltung und Textverständnis. Insgesamt konnten 25 Punkte erreicht werden. Außerdem hörte die Klasse 5b von Frau Kähler den Lesenden in der Bibliothek zu, so dass reichlich Publikum vorhanden war. Auch sie wählten einen Sieger aus.
Mit überwältigender Mehrheit ist der Gewinner des Jahres 2013 Tolga Tosun aus der Klasse 6f. Sein selbstgewählter Text war ein Auszug aus dem Buch "Verschollen im Regenwald" von Renée Holler. Tolga trug die beiden Texte mit klarer lauter Stimme vor, seine Textgestaltung war sehr lebendig. Aus diesem Grund vergaben die Mitglieder der Jury bis zu 24 Punkte an ihn.
Die Siegerurkunde und sein Preis wurde Tolga von Schulleiter Herrn Lummel überreicht.
Zu unserer Freude durften wir aufgrund der Schulgröße auch den zweiten Sieger, Christian Frieling aus der Klasse 6d, für die nächste Runde anmelden. Dann treten die Sieger aller Aschaffenburger Gymnasien gegeneinander an. Wir wünschen Tolga und Christian viel Erfolg!
Samantha Shaffer, Q11 (Bericht)
Barbara Koller, Constanze Fischer, Anke Jäger (Organisation)
Jens Junicke (Fotos)